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Wissenswertes über die FFw-Burg
Die FFW Burgwurde 1927
gegründet, in einer Zeit, wo das Vereinsleben im Dorfe einen
einmaligen Aufschwung erlebte. So wurde schon Anfang der 20-ziger Jahre
der Turnsportverein nach Vorbild des Turnvaters "Jahn" und ein
Kriegerverein ins Leben gerufen. Etwas später folgte dann die
Gründung der FFw-Burg mit dem 1. Wehrleiter Mathes Poppick.
Inmitten der Dorfaue bekam die Feuerwehr ihr erstes zu Hause, unmittelbar neben Familie Liebig gelegen.
Der um 1930 erbaute kleine, ansehnliche Klinkerbau mit Spitzdach war
gerade so groß, daß der von Pferden zu ziehende
Spritzenwagen darin Platz fand.
Gegen 1974 erhielt die FFw-Burg dann einen neuen TSA ( Tragkraftspritzenanhänger ), der Spritzenwagen musste jedoch im Tausch dafür nach Riegel gegeben werden.
Ende der 70-ziger Anfang der 80-ziger Jahre wurde den gewachsenen
feuerwehr-technischen und räumlichen Ansprüchen Rechnung
getragen, ein Neubau in Nachbarschaft der Familie Bartko in Angiff
genommen.
In Zeiten der Mangelwirtschaft errichteten die Kameraden in
gemeinnütziger Arbeit mit tatkräftiger Unterstützung der
damaligen Bürgermeisterin ihr neues
Feuerwehrgebäude. Mit TSA-Raum, Mannschaftsraum,
Schulungsraum und Sanitärtrakt, war es seinerzeit beispielhaft und
somit Ansporn für benachbarte Feuerwehren.
Mitte der 80 -ziger Jahre, als der Flusslauf der Spree in Zuammenhang
mit der Erschließung des Tagebaues Scheibe abgeändert wurde,
wurde in einem Teilsstück der Spree ein Feuerlöschteich in
Wochenendarbeit, eigennützig durch die Mitglieder der FFw - Burg
angelegt.
1997 wurden dringend notwendig gewordene Modernisierungsarbeiten am
Gebäude vorgenommen, wie die Erneuerung des Daches sowie die
Sanierung des Sanitärtraktes.
Der Schulungsraum wurde 1998 in eigennütziger Arbeit durch die
Kameraden der FFw- Burg komplett rekonstruiert. ( Elektrik,
Strukturputz, Panelle) Der Verkauf des ehemaligen Gemeindehauses
von Burg durch die Gemeindeverwaltung Spreetal machte ein Umsetzen, der
sich auf den Dach befindlichen Sirenenanlage, notwendig. So wurde
eigens dafür ein 12m hoher Mast an der Feuerwehr errichtet, auf
dem dann die Sirene installiert werden konnte.
1999 konnte ein VW -T4 Rettungswagen mit Unterstützung des
Ortswehrleiters der FFw- Burgneudorf durch die GV Spreetal beschafft
werden, welcher dann bis Ende 2000 zu einem KLF- L4 umgebaut wurde. (Kleinlöschfahrzeug - Löschfahrzeug 4 Personen)
| 1. Wehrleiter |
Poppick, Mathes |
1927 - ???? |
| 2. Wehrleiter |
Poetsch, Johan |
???? - 1958 |
| 3. Wehrleiter |
Maternja, Heinz |
1958 - 1970 |
| 4. Wehrleiter |
Kowar, Heinz |
1970 - 1998 |
| 5. Wehrleiter |
Kunze, Stephan |
1998 - 2004 |
| 6. Wehrleiter |
Kranick, Michael |
2004 - 2018 |
| 6. Wehrleiter |
Nowotnick, Daniel |
2018 - .... |
Alle Aussagen beruhen auf Inhalten der Schulchronik zu Burg b.z.w. auf Recherchen der ABM - Chronik der GV Spreetal. (Frau Burghausen)
Aber auch Gespräche mit Bürgern des Ortsteiles Burg dienten als Grundlage.
Mit kameradschaftlichen Gruß
Stefan Kunze / Dietmar Bräuer
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